Newsletter no. 45, März 2026


Liebe Leserin, lieber Leser

30 Jahre! Eine symbolische Marke, das Alter der Vernunft oder ein Neuanfang? Das Jahr 2026 markiert ein bedeutendes Jubiläum für die SEVAL. Es ist die Gelegenheit, auf die grossen Etappen unseres Verbands zurückzublicken und gleichzeitig die Herausforderungen ins Auge zu fassen, denen wir uns in den kommenden Jahren stellen müssen.

Als erster Präsident und Gedächtnis der schweizerischen Evaluation blickt Werner Bussmann auf die Zeit der Pioniere zurück, auf die zahlreichen positiven Entwicklungen und die Dynamik der SEVAL. Wir können stolz auf den zurückgelegten Weg sein, der zu einer Verankerung der Evaluation in der Schweiz geführt hat.

Der Kongress 2026 wird der Höhepunkt der Veranstaltungen und Feierlichkeiten dieses Jubiläums sein, mit dem spannenden Thema: «Evaluation und Lobbying: Wie geht die Evaluation mit Interessenvertretung und Einflussnahme um?»

Ich freue mich darauf, Sie am 27. und 28. August in Freiburg wiederzusehen… Die Anmeldung wird bald geöffnet. Reservieren Sie sich diese Daten bereits jetzt in Ihrem Kalender!

In diesem Newsletter finden Sie ausserdem ein Porträt der beiden neuen Stipendiatinnen des Nachwuchsstipendiums. Ich bin stolz darauf, dass die Jury ein Stipendium für ein Praktikum vergeben hat, zudem in einer Gemeinde in der Westschweiz. Dies zeugt von einem echten Willen, die Evaluationspraxis auf lokaler Ebene weiterzuentwickeln.

Mehrere Aktivitäten der Arbeitsgruppen haben bereits zu Beginn dieses Jahres stattgefunden: Zögern Sie nicht, diese positive Dynamik fortzuführen, uns Ihre Ideen und Initiativen mitzuteilen und Ihre künftigen Veranstaltungen im Zeichen des 30-jährigen Jubiläums der SEVAL zu gestalten.

Viel Spass beim Lesen!

Laurent Crémieux
Präsident der SEVAL

Inhalt

Aktuelles von der SEVAL

SEVAL-Kongress 2026

Der SEVAL-Kongress 2026 wird am Donnerstag, 27. und Freitag, 28. August 2026 an der HETS Freiburg stattfinden. Der Kongress widmet sich dem ThemaEvaluation und Lobbying: Wie geht Evaluation mit Interessenvertretung und Einflussnahme um?und feiert gleichzeitig das 30-jährige Bestehen der SEVAL.

Reservieren Sie sich diese Daten bereits jetzt in Ihrem Kalender!


Die SEVAL damals, heute und künftig – Gastbeitrag von Werner Busmann

Vor 30 Jahren, am 19. April 1996, ist die Schweizerische Evaluationsgesellschaft gegründet worden.

Wie ist es dazu gekommen?

1996 war das Nationale Forschungsprogramm 27 «Wirksamkeit staatlicher Massnahmen» (NFP 27), welches Mitte der 1980er Jahre vom Bundesamt für Justiz und dort insbesondere von Luzius Mader angestossen worden war, in der Schlussphase. Ein neues Selbstverständnis bezüglich Forschungstyp (Evaluation) und Berufsgruppe (Evaluatorinnen und Evaluatoren) ist daraus erwachsen. Mehrere Personen, ich erinnere mich an Markus Spinatsch und Thomas Widmer, gaben Anstoss zur Gründung der SEVAL. Als Leiter des NFP 27 hatte ich Kontakte zu Personen aus Wissenschaft, privaten Büros und Verwaltung, die an Evaluation interessiert waren. Ich lud sie ein zur Gründung der SEVAL und leitete die SEVAL danach vier Jahre zusammen mit einer Gruppe engagierter Vorstandsmitglieder.

Unter den anschliessenden Präsidien von Andreas Balthasar, Gabriela Bardin Arigoni, Emmanuel Sangra, Stefan Rieder und aktuell Laurent Crémieux sowie ihren Vorstands-Teams hat die SEVAL sich entwickelt und konsolidiert.

Die SEVAL hat mit ihren Veranstaltungen die Möglichkeiten der Evaluation in zahlreichen Politikfeldern bekanntgemacht. Sie hat heute zehn thematisch, geographisch oder altersmässig fokussierte Arbeitsgruppen. Sie hat in Veranstaltungen, oft angestossen durch Arbeitsgruppen, wichtige Themen der Evaluation beleuchtet und dafür Akteure aus unterschiedlichen Politikfeldern und Disziplinen sowie aus Verwaltung, Wissenschaft und Politik untereinander vernetzt. Die SEVAL hat sich für Ausbildungsgänge eingesetzt und macht diese über die Webseite EvalTraining bekannt. Mit den Evaluationsstandards hat sie zur Qualitätssicherung der Evaluationen und zur Professionalisierung der Evaluatorinnen und Evaluatoren beigetragen. Zudem hat sie sich in den letzten Jahren vermehrt der Nachwuchsförderung zugewandt mit dem Prix SEVAL, mit Stipendien und mit einer Webseite mit Hinweisen auf Einstiegsmöglichkeiten für Evaluatorinnen und Evaluatoren. Seit knapp 6 Jahren verfügt sie über eine Beratungsstelle. Eine grosse Zahl von Personen hat zu diesen Erfolgen beigetragen.

Im internationalen Vergleich ist die Schweiz in der Evaluation in den letzten 30 Jahren von einem Nachzügler zu einem Vorreiter geworden in Bezug auf deren Institutionalisierung im politischen System, in Bezug auf deren Nutzung und in Bezug auf deren Professionalisierung. Die SEVAL hat zu diesen Erfolgen beigetragen und ist dadurch gestärkt worden.

Dies alles gilt es 2026 zu feiern!

30 Jahre SEVAL: dies ist auch eine Gelegenheit über die Zukunft der Evaluation in einer Zeit nachzudenken, die von Kriegen in Europa und anderswo, die von Debatten über Wahrheit und Fake, von Realitäts- und Dialogverweigerung, vom Niedergang der politischen Kultur in mehreren Ländern und von neuen, erfolgsversprechenden und zugleich bedrohlichen technologischen Durchbrüchen (KI) geprägt ist. Dabei gilt es auch die schweizerische Evaluationspraxis kritisch unter die Lupe zu nehmen und zu fragen, ob diese durch das optimale Verhältnis von Nähe und Distanz zum jeweiligen Gegenstand geprägt ist, ob sie in Zeiten derartigen Umbruchs den Anforderungen noch genügt, wo Aktivitäten abgebaut und wo neue Schwerpunkte gesetzt werden müssen.

Der SEVAL wird die Arbeit nicht ausgehen!

Werner Bussmann
Erster Präsident der SEVAL


Evaluation verständlich erklärt

Was sind Evaluationen? Was ist ihr Nutzen? Und was macht eine gute Evaluation aus? Philipp Zogg und das Kommunikationsteam der SEVAL erarbeiten gemeinsam eine Serie von LinkedIn-Beiträgen und Blogartikeln, die diese Fragen verständlich und praxisnah beleuchten. Folgen Sie uns auf LinkedIn – es geht im April los!

Die SEVAL hat zwei Nachwuchstalente mit Stipendien zur Nachwuchsförderung in der Evaluation ausgezeichnet. Die SEVAL bedankt sich beim IDHEAP für die Ermöglichung des CAS-Stipendiums.

Praktikums-Stipendium: Andrine Römer

Wer bist du?

Mein Name ist Andrine Roemer und ich habe gerade mein Studium mit einem Master in Politik und öffentlicher Verwaltung am IDHEAP (Universität Lausanne) abgeschlossen. Während meines Studiums hatte ich die Gelegenheit, ein Praktikum bei der Abteilung für Sport und Bewegung der Stadt Yverdon-les-Bains zu absolvieren. Parallel dazu hat diese Abteilung ein Konzept zur Selbstevaluation ihrer Sportpolitik 2026–2031 entwickelt. Ich hatte das Glück, an diesem Prozess mitwirken zu dürfen, und habe meine Abschlussarbeit der Analyse der Hindernisse gewidmet, die bei der Umsetzung dieses Konzepts aufgetreten sind. Diese Arbeit ermöglichte es mir auch, die Herausforderungen der Evaluation in der Gemeindeverwaltung sowohl aus organisatorischer als auch aus strategischer Sicht zu verstehen.

Warum interessierst du dich für die Evaluation?

Evaluationen dienen als Orientierungshilfe für das öffentliche Handeln, indem sie die Arbeit der Verwaltungen unterstützen und das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in ihre Institutionen stärken. Sie sind daher ein zentraler Bestandteil des Funktionierens unserer Gesellschaft. Allerdings wird die Evaluation aus institutionellen, politischen oder auch ressourcenbezogenen Gründen im Zyklus der öffentlichen Politik noch zu wenig genutzt. Es besteht also ein echtes Potenzial, in die Entwicklung und Begleitung der Evaluation zu investieren.

Was mich an der Evaluation interessiert, ist sowohl ihr Beitrag zum öffentlichen Wissen als auch ihre Fähigkeit, organisatorische Lernprozesse zu strukturieren. Ich interessiere mich besonders für die methodischen und praktischen Herausforderungen, die sie mit sich bringt, sowie für die aktuellen Entwicklungen in diesem Bereich in der Schweiz.

Was erhoffst du dir von dieser Zusammenarbeit mit der Stadt Yverdon-les-Bains? Und vom Stipendium?

Ich hoffe, dass sich durch diese Zusammenarbeit mit der Stadt Yverdon-les-Bains die Evaluation auf kommunaler Ebene weiterentwickeln und nachhaltig in der Verwaltungspraxis verankern kann. Wenn diese Erfahrung dazu beitragen kann, andere Gemeinden zu ähnlichen Reflexionsprozessen zu inspirieren, wäre das besonders erfreulich.

Ich hoffe, dass ich mit diesem Stipendium meine Fachkenntnisse im Bereich Evaluation in der Schweiz weiter ausbauen kann. Es bietet mir die wertvolle Gelegenheit, verschiedene Akteure aus diesem Bereich zu treffen, mich mit ihnen über ihre Praktiken auszutauschen und mein Verständnis der aktuellen Standards und Debatten zu vertiefen. Ich sehe dieses Stipendium als Brücke zwischen akademischer Forschung und beruflicher Praxis.

Wie siehst du deine Zukunft in der Schweizer Evaluationsgemeinschaft?

Abgesehen von den Erfahrungen, die ich während meines Praktikums und im Rahmen spezifischer Kurse gesammelt habe, bin ich bisher noch nicht mit einer grossen Vielfalt an Evaluationsprozessen in Berührung gekommen. Der Beitritt zur SEVAL ist für mich daher eine Gelegenheit, diese Erfahrungen zu erweitern, andere Ansätze kennenzulernen und mein Wissen zu vertiefen.

Ich möchte mich aktiv in die Evaluationsgemeinschaft integrieren, die Fortschritte in Forschung und Berufspraxis verfolgen und mich mit Fachleuten aus verschiedenen Bereichen austauschen. Langfristig möchte ich zur Entwicklung der Evaluation in der Schweiz beitragen, insbesondere im Bereich der kommunalen Politik.

SEVAL-IDHEAP-CAS-Stipendium: Eve-Eugénia Cotton

Wer bist du?

Mein Name ist Eve-Eugénia Cotton und ich habe kürzlich meinen Master in Public Management an der Universität Genf abgeschlossen, wo ich die Möglichkeit hatte, ein Praktikum beim Genfer Rechnungshof zu absolvieren. Dank dieser Erfahrung konnte ich an zwei Evaluationen kantonaler Politikmassnahmen mitwirken, wodurch ich ein starkes Interesse für dieses Fachgebiet entwickelte und gleichzeitig dessen Bedeutung für die Verbesserung der öffentlichen Politik erkannte. Derzeit vertiefe ich meine quantitativen Kompetenzen, indem ich das Zertifikat in quantitativen Methoden abschliesse, und bereite mich auf den Beginn des CAS in Evaluation am IDHEAP vor.

Warum interessierst du dich für die Evaluation?

Mein Interesse für die Evaluation, das während meines Masterstudiums geweckt und während meines Praktikums beim Rechnungshof gefestigt wurde, basiert auf einer Überzeugung: Evaluation ist ein wesentlicher Hebel für Transparenz und Effizienz im öffentlichen Sektor. Was mich daran fasziniert, ist das Gleichgewicht zwischen der Strenge einer strukturierten Methode und der unendlichen Vielfalt der Themen, die damit untersucht werden können. Dieser Ansatz, der systematisch auf Fakten basiert, bietet sowohl auf lokaler als auch auf internationaler Ebene einen wertvollen Interpretationsrahmen mit dem Ziel, dem allgemeinen Interesse auf relevante und pragmatische Weise zu dienen.

Was erhoffst du dir vom CAS am IDHEAP?

Durch die Teilnahme am CAS des IDHEAP hoffe ich, meine theoretischen Kenntnisse im Bereich Evaluation zu erweitern und gleichzeitig die entsprechenden Reflexe und bewährten Praktiken zu erlernen. Ausserdem möchte ich diese Erfahrung nutzen, um verschiedene Akteure aus dem Bereich der Evaluation kennenzulernen und von ihren Erfahrungen zu lernen. Insgesamt erwarte ich vom CAS, dass es mir die Schlüssel und Werkzeuge an die Hand gibt, mit denen ich mir eine Legitimität im Bereich der Evaluation aufbauen kann.

Wie siehst du deine Zukunft in der Schweizer Evaluationsgemeinschaft?

Ich sehe meine Zukunft als engagierte Akteurin innerhalb der Evaluationsgemeinschaft der Schweiz, mit dem Ziel, aktiv zur Exzellenz des öffentlichen Handelns beizutragen. Ausserdem möchte ich mein Fachwissen vertiefen, indem ich meine Kenntnisse quantitativer Methoden in verschiedene Mandate auf kommunaler, kantonaler oder Bundesebene einbringe. Langfristig ist es mein Ziel, komplexe Evaluationen zu leiten, die Transparenz und operative Effizienz miteinander verbinden. So möchte ich aktiv zur Dynamik der SEVAL auf lokaler und internationaler Ebene beitragen.

Der Prix SEVAL zeichnet wissenschaftliche oder praxisorientierte Arbeiten aus, welche die Evaluation in der Schweiz weiterbringen.

Alle im Evaluationsbereich tätigen Personen sind eingeladen, ihre Arbeiten einzureichen – Evaluationsberichte, akademische Arbeiten, Fachartikel oder Publikationen, auch in digitaler oder multimedialer Form.

Die ausgezeichneten Arbeiten profitieren von einer erhöhten Sichtbarkeit: durch Publikation, Präsentation am SEVAL-Jahreskongress und Verbreitung innerhalb der Evaluationsgemeinschaft.

👉 Einreichfrist: 31. Mai 2026

📧 Einreichung per E-Mail an: secretariat@seval.ch

Nutzen Sie diese Gelegenheit, um Ihre Erkenntnisse, Erfahrungen und Good Practices zu teilen!

🔗 Informationen, Reglement und Vorlage für das Begleitschreiben hier

 

Aktualitäten aus den Arbeitsgruppen

Neue Leitung der Arbeitsgruppe Kompetenzen

Die Arbeitsgruppe Kompetenzen hat mit Stefanie Krapp eine neue Leitung erhalten. Stefanie Krapp leitet den Bereich Evaluation am LifelongLearningCenter der Uni Bern und war während knapp sieben Jahren Head of Program des International Program for Development Evaluation Training IPDET.

Stefanie Krapp übernimmt ihr Amt von Günter Ackermann, der die Arbeitsgruppe während sechs Jahren geleitet hat. Errungenschaften der Arbeitsgruppe aus dieser Zeit umfassen unter anderem die Plattform für Aus- und Weiterbildung in Evaluation eval-training.org, die Initiierung des Stipendiums zur Nachwuchsförderung gemeinsam mit der Arbeitsgruppe SwissJEE, und inspirierende Veranstaltungen zum Dialog zwischen Evaluierenden und Auftraggebenden. Günter Ackermann wird der AG Kompetenzen als Mitglied erhalten bleiben. Die SEVAL bedankt sich herzlich bei Günter Ackermann und Stefanie Krapp für ihr ausserordentliches Engagement.

«An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei Günter Ackermann, Qualität&Evaluation, dem langjährigen Leiter der Arbeitsgruppe Kompetenzen der SEVAL bedanken. Seit 2020 hat er die AG mit grossem Engagement, viel Ideenreichtum und fachlicher Klarheit geprägt und weiterentwickelt. Sein Einsatz hat die Arbeit der Gruppe nachhaltig bereichert. Umso wertvoller ist es, dass er der AG auch weiterhin verbunden bleibt. Ab diesem Jahr übernehme ich die Leitung und freue mich darauf, die Arbeit gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen weiterzuführen und auf der bestehenden starken Grundlage aufzubauen! Interessierte sind herzlich eingeladen, sich der AG Kompetenzen anzuschliessen und die zukünftige Arbeit aktiv mitzugestalten.» Stefanie Krapp, Leitung Bereich Evaluation am LLC der Uni Bern.

Günter Ackermann, Qualität & Evaluation

Stefanie Krapp, Leitung Bereich Evaluation am LLC der Uni Bern
© Dres Hubacher/LLC


Netzwerk Evaluation: Anlass mit der OECD

Das Netzwerk Evaluation der Bundesverwaltung hat sich am Montag, 26. Januar 2026, in den Räumlichkeiten des Bundesamts für Justiz (BJ) zu einer gemeinsam mit der Schweizerischen Evaluationsgesellschaft (SEVAL) organisierten Sitzung getroffen. Die Veranstaltung fand im Rahmen des 30-Jahr-Jubiläums der SEVAL statt. Mehr dazu hier.


Feierliche CAS-Verleihung in Evaluation und Forum-Theater

Am 12. Februar 2026 haben das LLC der Uni Bern und die SEVAL-AG Kompetenzen und Standards zum Abschluss des CAS Evaluation zu einem interaktiven Event eingeladen. Mittels Forumtheater wurden typische Konflikte zwischen Auftraggebenden und Evaluierenden spielerisch dargestellt. Mehr dazu hier.


Reclaiming Truth: die Bedeutung von Evaluation in transformierenden Demokratien

Das Lifelong Learning Center der Universität Bern und die Schweizerische Evaluationsgesellschaft SEVAL haben am 25. März 2026 Janet Clinton, Professorin für Evaluation an der Universität Melbourne, und Michel Huissoud, ehemaliger Direktor der Eidgenössischen Finanzkontrolle und Verwaltungsratspräsident des Magazins Republik, zu einem Abend über die Bedeutung der Evaluation in modernen Demokratien begrüsst. Mehr dazu hier.

 

Aus und Weiterbildung

CAS Evaluation von öffentlichen Politiken | EVPP

Das IDHEAP der Universität Lausanne bietet im Jahr 2026 wieder den CAS Evaluation von öffentlichen Politiken an. Mehr Informationen hier.

Kurs «Wirkungsmodelle und Programmtheorien in der Evaluation»

Wegen hoher Nachfrage findet am 3. und 4. Juni 2026 eine Neuauflage des praxisnahen Kurses zu Wirkungsmodellen und Programmtheorien statt. Unter der Leitung von Dr. Stefanie Krapp und Dr. Günter Ackermann lernen die Teilnehmenden, Wirkungszusammenhänge strukturiert sichtbar zu machen und fundierte Evaluationsansätze zu entwickeln. Ideal für alle, die Interventionen wirkungsorientiert planen, steuern oder evaluieren möchten! Weitere Informationen und Anmeldung hier.

 

Publikationen

Psychische Gesundheit evaluieren: Ein neues Instrument zur Verfügung

Wie lässt sich psychische Gesundheit in einem Projekt erheben? Welche Instrumente sind wissenschaftlich validiert und praxisnah? Gesundheitsförderung Schweiz veröffentlicht ein neues Arbeitspapier «Wie erheben wir psychische Gesundheit?» mit einer Auswahl validierter, kurzer und dreisprachiger Instrumente, die in Fragebögen zur Messung von Aspekten der psychischen Gesundheit, der Selbstwirksamkeit und der sozialen Unterstützung eingesetzt werden können.


Art. 170 BV: Überprüfung der Wirksamkeit

Mit der Einführung von Art. 170 im Jahr 1999 war die Schweiz das erste Land mit einer Bestimmung zur Wirksamkeitsprüfung auf Verfassungsstufe. Art.170 hält fest: Die Bundesversammlung sorgt dafür, dass die Massnahmen des Bundes auf ihre Wirksamkeit überprüft werden.

Carl Jauslin und Gabriel Gertsch kommentieren die sogenannte Evaluationsklausel in ihrem Artikel im Onlinekommentar.

Publikationen der PVK im Jahr 2025

Im vergangenen Jahr wurden folgende Evaluationen der Parlamentarischen Verwaltungskontrolle (PVK) publiziert:

  • Verteilung der Asylsuchenden auf die Kantone
  • Militärdienst mit Einschränkungen
  • System der nebenamtlichen Richterinnen und Richter
  • Honorarkonsulate

Die Berichte können auf der Website der PVK heruntergeladen werden. Informationen zu den abgeschlossenen, laufenden und geplanten Evaluationen finden sich zudem im Jahresbericht der PVK.

Save the date: Unsere nächsten Veranstaltungen

SwissJEE Praxislabor

Am 28. April 2026 um 17:15 Uhr lädt die AG SwissJEE zum nächsten Treffen für junge oder angehende Evaluator:innen ein. Mehr dazu hier.