Grundlagen von Bildungs-Evaluationen für die eigene Berufspraxis

Evaluationen – jenseits von Ritualen, automatisierten Kontrollmechanismen und standardisierten Qualitätsmanagementprozessen – bringen hohen Nutzen z. B. für Entwicklungs-, Lern- und Lehrprozesse. Der Kurs zeigt auf, wie dieses Versprechen durch seriöse und realistische Evaluationsplanung, abgestimmt auf spezifische Bedürfnisse und Informationsinteressen, eingehalten werden kann. Dabei wird geklärt, was Evaluation ist und was nicht, es wird in die Grundlagen der (Bildungs-) Evaluation eingeführt und aufgezeigt, wie eine für die Praxis nützliche Evaluation funktioniert. Zentrales Element des Kurses ist, dass alle Teilnehmenden wesentliche Elemente eines individuellen Evaluationskonzeptes für ein reales (oder fiktives) Evaluationsvorhaben aus der eigenen Berufspraxis erarbeiten.

Der Kurs folgt dem didaktischen Konzept des «inverted classroom» (flipped classroom). Dabei wird die Stoffvermittlung und die vertiefte Auseinandersetzung mit den Inhalten gegenüber herkömmlichen Unterrichtssettings insofern vertauscht, als die Lerninhalte nicht im Kurs, sondern vorbereitend zu Hause erarbeitet werden. Die Klärung schwieriger Konzepte, die Vertiefung des Erarbeiteten und insbesondere die Anwendung geschehen dann in den Präsenzzeiten.

Damit genügend Zeit für die Vorbereitung und Auseinandersetzung mit den Inhalten bleibt, werden die Präsenztage nicht am Block, sondern über mehrere Wochen verteilt durchgeführt.

Zielgruppe
– Personen oder Teams, die mehr über Evaluation erfahren wollen und/ oder eigene Erfahrungen (auch schlechte) mitbringen und/ oder Evaluationsvorhaben planen/ begleiten/ durchführen wollen.
– Kader- und Lehrpersonen aus Schulen, wissenschaftliche Mitarbeitende aus Gemeinden, Kanton und Bund.